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 Ich möchte deshalb Aufklärungsarbeit leisten, um Schornsteinbrände gar nicht erst entstehen zu lassen und das richtige Verhalten im Brandfall aufzuzeigen. Hart- oder Glanzruß im Schornstein sind Auslöser die einen Schornsteinbrand begünstigen. Sie entstehen dadurch, dass die Brennstoffe Holz und Torf, aber auch Rohbraunkohle, verhältnismäßig viele Bestandteile haben die zur Teerbildung neigen. Es handelt sich hier um Kohlenwasserstoffe, welche im Normalfall in den Feuerstätten verbrannt werden.
Die festen Rußschichten und Teerbeläge im Schornstein sind noch besser brennbar als der eingesetzte Brennstoff, weil sie keine Feuchtigkeit und sonstige nichtbrennbare Bestandteile mehr enthalten, welche sonst im Brennstoff gebunden sind. Ursachen für die Entstehung von unkontrollierten Schornsteinbränden: Bei der Verbrennung langflammiger Brennstoffe oder verbrennen von Nadelhölzern werden häufig Funken über die Züge der Feuerstätte in den Schornstein getragen; diese können dann die Rußschicht (Glanzruß) im Schornstein entzünden. Es kommt zum Schornsteinbrand!
  Es sei noch erwähnt das die Temperatur bei einem Schornsteinbrand über 1000°C betragen kann! Deshalb niemals Wasser, zum löschen, verwenden! Durch die Änderung des Agregatzustandes - von flüssig in gasförmig - würde aus Wasser Dampf werden:  Ein 10 Liter-Eimer mit Wasser würde 17 m³ Dampf ergeben! Durch diesen enormen Druck, der dann entsteht, würde der Schornstein auseinandergedrückt werden. Die Feuerwehr bzw. der anwesende Schornsteinfeger lassen den Schornstein kontrolliert ausbrennen, wobei der Schornsteinquerschnitt durch ein spezielles hitzebeständiges Kehrgerät, durch ableinen, frei gehalten wird. Anschließend muss der Schornstein, die an den Schornstein angeschlossenen Feuerstätten und die angrenzenden Räume auf ihre Feuersicherheit geprüft werden. Um diese Aufregung in ihrem Hause zu vermeiden, verheizen sie in Ihrer Feuerstätte nur raucharme, zugelassene und ausreichend trockene Brennstoffe. |
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